Menschen, Licht, Emotionen - ein Workshop von Andreas Jorns - mein Erfahrungsbericht

Es ist nun schon 3 Monate her - wie die Zeit doch vergeht... gefühlt beinahe genau so lange, wie ich mich nach der Buchung auf den Workshop gefreut habe. Die Zeit habe ich aber nun gebraucht, um das Gelernte richtig zu "verarbeiten" und in diesem Artikel zusammen zu fassen... (außerdem fand ich, dass der Artikel in dieser Form nicht ins Layout meiner alten Webseite gepasst hätte)

 

Menschen, Licht, Emotionen... Seine Art, Licht zu sehen, wie er mit den Menschen vor der Kamera umgeht, die Bearbeitung der Bilder und der Druck eines Fine-Art-Prints - das verspricht Andreas Jorns in seinem zweitägigen Intensiv-Workshop zu vermitteln.

 

Und seine Kurse sind beliebt - es kann schon mal vorkommen, dass die Workshops 6 Monate und mehr im Voraus ausgebucht sind.

Der Startschuss fiel am Samstag Morgen - für mich ist es schon fast zur Gewohnheit geworden, wenn ich zu einem Workshop fahre: ich war ungefähr eine halbe Stunde zu früh am Ort... So durfte ich also warten und mir ein wenig die Füße in Haan vertreten. Nach und nach trafen die anderen 3 Teilnehmer ein, wir machten uns bekannt und merkten sofort, dass bei uns die Chemie wohl stimmt - eine gute Basis für den anstehenden Workshop.

 

Und dann, pünktlich wie die Maurer, trafen auch Andreas und seine Frau Annette ein - es folgte eine herzliche Begrüßung und die anfängliche leichte Nervosität war wie verflogen. Ich erinnere mich gerade an Andreas' Bemerkung, als er die Tür aufschloss: "Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich auch pünktlich bin" - die Stimmung versprach also, locker zu werden :-)

Bei einer ersten Tasse Kaffee machten wir uns untereinander weiter bekannt und besprachen den Ablauf des Workshops. Danach setzten wir uns in der Runde zusammen und besprachen unsere Portfolios - ein wertvolles Feedback als Vorbereitung für die anstehenden Shootings - der Lernfaktor wurde also auch hoch angesetzt.

 

Um die Mittagszeit wurden wir von Annette mit einem fantastischen, selbst gebackenen Apfelkuchen verwöhnt - und kurz darauf traf auch schon unser Model für den Tag ein - Lani.
Nachdem wir uns vorgestellt und vertraut gemacht haben, ging es auch schon in die ersten Shooting-Runden.

 

Zum Aufwärmen durfte jeder ein paar Minuten ran. Währenddessen schon die ersten Feedbacks von Andreas, danach Besprechung in der Runde.

Es folgten weitere Shootings, geänderte Lichtsituationen, ... Zwischendurch immer wieder viel Feedback und neue Herausforderungen... und immer neue Aha-Effekte beim Blick auf das Kamera-Display - Der Tag wurde immer besser, je mehr wir fotografierten. Sehr wertvoll war es auch, ein Feedback von Lani zu bekommen - gebe ich genug Anweisungen? die richtigen? oder gar zu viel?

 

Abends gab es dann noch einen gemütlichen Ausklang und bei 1-2 Bierchen haben wir uns noch ganz entspannt alle miteinander unterhalten und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

Tag 2 begann genau so locker wie der erste aufgehört hat. Beim Eintreten in Andreas' Atelier erklangen die "Beginner" - aber nicht digital, wie man es vielleicht heutzutage erwartet hätte - nein, die Musik kam vom Plattenspieler. "Das wird ja immer besser hier" freute ich mich und habe mich erst mal ein wenig für die Anlage und die Plattensammlung begeistert, bevor wir gemeinsam in den Tag gestartet sind.

 

Erst wurden die Feedbacks zum Vortag besprochen, wieder in der Runde - und dann auch das Programm des 2. Tages.

 

Da ich hier Andreas' Geheimnisse nicht ausplaudern möchte, werde ich mich zu verschiedenen Abläufen einfach mal still halten...


An diesem Tag stand uns die wundervolle Waleria als Model zur Verfügung - eine andere Art Mensch, eine andere Präsenz vor der Kamera - mit ebenso starken Ergebnissen, wie wir sie schon am Vortag mit Lani hatten.

 

Jeder bekam richtig viel Zeit, sie kennen zu lernen, dann gemeinsam das Set und die Kleidung zu besprechen und natürlich auch zum Fotografieren. Die Zeit war also richtig voll gepackt und gut ausgenutzt.

 

Parallel dazu hatten die anderen Teilnehmer schon Zeit, ihre Bilder vom Vortag zu bearbeiten und zu drucken. Ganz nach Andreas' Faustregel "maximal 3 Minuten pro Bild" - was bei uns natürlich noch nicht so ganz hingehauen hat...

Ein Fazit zu dem Workshop:
Ich bin zu einem absoluten Haptiker mutiert - auch wenn ich immer schon gerne gedruckte Bilder in der Hand hatte, so haben diese Fine-Art-Prints dem Ganzen nochmal eine neue Begeisterung eingehaucht - ich liebe das Gefühl von dem starken 300-Gramm-Oh-Gott-ich-brauche-ganz-dringend-Baumwollhandschuhe-Papier zwischen meinen Fingern. Das gibt einem Bild eine völlig andere Wertigkeit und ein ganz anderes Gefühl für die Arbeit, die damit verbunden ist.

 

Plattenspieler habe ich mir auch schon angesehen... Das ist nach einem Workshop auch immer so - wenn ich zurück komme, habe ich immer das Gefühl, dass mir noch irgendwas fehlt - in diesem Fall der Plattenspieler.

 

Was habe ich aus dem Workshop mitgenommen? Vor allem Ruhe, Entspannung bei dem was ich tue und einen neuen Blick auf Licht und Schatten. Natürlich auch spannende neue Kontakte, unzählig viel Inspiration und Ideen. Und jede Menge Tatendrang.

 

Ein kurzer Dank:
Ich möchte mich an dieser Stelle gerne bei allen bedanken, die an dem Workshop beteiligt waren...
Natürlich zuerst bei Dir, Andreas, dafür dass Du Dein Wissen in diesen Workshops vermittelst - und für Deine unglaublich entspannte Art.
Bei Dir Annette für Deine Herzlichkeit und den wundervollen Apfelkuchen :-).
Bei Euch, Lani und Waleria für Eure tolle Arbeit und das wertvolle Feedback, das Ihr während des Workshops gegeben habt.
Und last but not least bei Euch, Christian, John und Daniel, meinen drei "Mitstreitern", weil bei uns einfach die Chemie gestimmt hat.

Thomas


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